31. Erlanger Poetenfest — 25. bis 28. August 2011
Nebenpodium im Schlossgarten. Moritz Rinke im Gespräch mit Verena Auffermann – Foto: Erich Malter, 2006

Veranstaltung


Elke Erb – Bewegungen im Wortfeld
Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung

Preisverleihung durch Oberbürgermeister Dr. Siegfried Balleis
Lesung und Gespräch, Laudatio: Ilma Rakusa, Moderation: Ulf Stolterfoht

„Elke Erb erhält den vierten Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung für ihr übersetzerisches Gesamtwerk. Seit über 40 Jahren gehört Elke Erb zu den herausragenden Übersetzerinnen beider Deutschland. Ihre Nachdichtungen und Übersetzungen – vor allem aus dem Russischen – verbinden kritisches Urteilsvermögen und poetische Gestaltungskraft. Übersetzen ist für Elke Erb ein Erkenntnisvorgang, der in der ‚Steinbrucharbeit‘ am fremden Gedicht die schöpferischen Möglichkeiten der eigenen Sprache erweitert. Zuletzt übersetzte sie unter anderem Ales Rasanau, Oleg Jurjew und Olga Martynova.“ (Aus der Begründung der Jury)
Die Laudatio hält die Schriftstellerin und Übersetzerin Ilma Rakusa. Ulf Stolterfoht führt als Moderator durch das Labyrinth der Poesie als Übersetzung.

Deutschland besitzt über tausend Literaturpreise, aber noch immer auffallend wenige Übersetzerpreise. In dieser Situation haben sich die Kulturstiftung Erlangen als Stifter des Preises und das Erlanger Poetenfest die Förderung von Poesie als Übersetzung zur Aufgabe gemacht. Im Rahmen des 24. Erlanger Poetenfests 2004 wurden erstmals Autoren als Übersetzer eingeladen. Mit dem Übersetzerpreis soll das Bewusstsein dafür geschärft werden, wie sehr gerade Übersetzungen die deutschsprachige Gegenwartsliteratur bereichern. Die Jury des „Erlanger Literaturpreises für Poesie als Übersetzung“ besteht selbst aus Übersetzern, ihr gehörten in diesem Jahr an: Barbara Köhler, Annette Kopetzki, Adrian La Salvia (Jury-Vorsitzender), Benedikt Ledebur, Ilma Rakusa, Ulf Stolterfoht und Peter Waterhouse. Der Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung wurde bisher an Felix Philipp Ingold (2005), Georges-Arthur Goldschmidt (2007) und Barbara Köhler und Ulf Stolterfoht (2009) verliehen.

Freitag, 26. August, 19:00 Uhr, Markgrafentheater
Eintritt frei!

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